Franziska ist frei

Franziska wurde am Mittwoch, den 21.12, aus dem Knast entlassen und von mehreren Freund_Innen abgeholt. Ihre geht es soweit gut.

Das ist schonmal ganz gut, aber noch lange kein Grund jetzt die Füße hoch zulegen, denn es sind immer noch tausende von Menschen eingesperrt, Atomkraft, Polizei, Staaten und vieles mehr, was agbeschafft gehört, existieren leider immer noch. Der Kampf ist noch lange nicht vorbei.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Grüße von Franziska

Hallo, hier schreibt Franziska. Ich habe heute meinen zweiten „richtigen“ Haft-Ausgang. Leider reicht er nicht um zur Castor-Strecke zu fahren. Deshalb nutze ich die Gelegenheit euch allen da draußen viel Erfolg in den nächsten Tagen zu wünschen. Gerade jetzt, wo uns eine Weiterlaufgarantie für mehrere Jahre bzgl. der meisten Kraftwerke als Ausstieg und ein Festhalten an Gorleben als neutrale Endlagersuche verkauft werden sollen, ist euer Protest um so wichtiger! Ich bin in Gedanken bei euch! Macht’s gut und seid kreativ :)

Franziska ist im Knast

Die Anti-Atom Aktivistin Franziska trat am 14.10 gegen 15Uhr ihre Haft an.

Weitere Infos findet ihr unter knast.blogsport.de.

Haftantritt am 14. Oktober

Der für morgen angesetzte Haftantrittstermin von Franziska konnte durch Anruf bei der Staatsanwaltschaft um eine Woche verschoben werden. Die Anti-Atom-Aktivistin wird ihre Haft also am Freitag, den 14. Oktober antreten. Der Haftantritt wird zwischen Mittagszeit und frühem Nachmittag stattfinden. Solidarische Unterstützung vor Ort ist erwünscht. Genaueres wird auf knast.blogsport.de bekanntgegeben.

Haft für Franziska steht bevor

Franziska, eine der drei Aktivist_innen, die sich anlässlich des Wendland-Castors 2008 nahe der frz.-dt. Grenze in einem Betonblock unterhalb der Gleise festketteten, um auf die Gefahren der Atomstromproduktion aufmerksam zu machen, soll in Haft. Am gestrigen Mittwoch erhielt sie eine Ladung der Staatsanwalschaft Landau. Derzufolge soll sie innerhalb von weniger als 48 Stunden eine 2,5-monatige Haft antreten. Ob es bei diesem Termin bleibt, wird sich im Lauf des Tages klären. Weitere Infos und Unterstützungsmöglichkeiten werden in Kürze auf knast.blogsport.de zu finden sein.

Demnächst Prozess wegen Ankettaktion beim Lubmin-Castor

Im Februar 2011 fand ein Transport von hochradioaktivem Atommüll von Karlsruhe ins Zwischenlager Lubmin statt. Es gab zahlreiche Proteste entlang der ganzen Strecke. Als sich der Castortransport dem Nordosten nähert, hat eine kleine Gruppe bei Ribnitz-Damgarten beschlossen, den Zug symbolisch zu stoppen. (mehr…)

Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung

Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung
Göttingen (Platz der Göttinger Sieben, zentrales Hörsaal-Gebäude der Uni)
30. September – 2. Oktober 2011

Hunderttausende sind in den letzten Jahren auf die Straße gegangen und haben gegen Atomenergie und für eine grundlegende Energiewende gestritten. Nach Fukushima hat die Bundesregierung darauf medial spektakulär reagiert, acht Reaktoren sofort stillgelegt und vom Bundestag ein Energiepaket „Atomausstieg und Energiewende” beschließen lassen. Tatsächlich hat sie damit jedoch nur die zuvor selbst beschlossenen Laufzeitverlängerungen weitgehend zurückgenommen.

Andere Reaktoren laufen dafür länger. Und weiter wird Atommüll produziert, arbeiten Atomfabriken, wird Uran abgebaut. (mehr…)

Unfall in einer Französischen Atomanlage

Heute hat sich in der Französischen Atommüllverbrennungsanlage Marcoule nahe Avignon eine Explosion ereignet. Die Medien sprechen von mindestens einen Toten und vier Verletzten.
Noch ist nicht bekannt, ob Radioaktivität ausgetreten ist. In Marcoule sind seit 1984 keine Atomreaktoren mehr in Betrieb, von der Explosion soll eine Anlage zur Herstellung von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen betroffen sein. Die von Areva betrieben wird. Die Webseite von Areva ist zeitweise zusammengebrochen.

Weitere Informationen dazu finden sich hier:
http://www.stoerfall-atomkraft.de/site/?p=1773

Überschwemmung bedroht AKW in den USA

Mehrere Medien berichten von Überschwemmungen die das US-amerikanische Kraftwerk Fort Calhoun bedrohen. Die Junge Welt schreibt heute:

Land unter im Reaktor

Ein Atomkraftwerk säuft ab, und möglichst niemand soll es mitbekommen. So ließe sich das Szenario umschreiben, das sich derzeit im US-Bundesstaat Nebraska abzeichnet. (mehr…)

Antikapitalistisch gegen AKWs

A4-Camp in Benken (Schweiz) // 10. bis 13. Juni 2011

Verschiedene Standorte in der Schweiz stehen als Atommüllendlagerstätten zur Debatte. Drei Atomkraftwerke werden dort altershalber bald vom Netz gehen und die Atomlobby wollte zumindest bis vor dem 11. März (Erdbeben in Japan) zwei neue bauen lassen. Sie sprach daher von einem ansonsten drohenden Versorgungsengpass und bezeichnete Atomstrom als umweltfreundlich. Aufgrund der veränderten Situation soll nun ein Umdenken stattgefunden haben. Zumindest behaupten sie dies. (mehr…)

Strafprozess wegen Trafoblockade in Krümmel

Gerade angesichts Fukushima bleibt es notwendig, dass sich Menschen mit direkten Aktionen der Atomindustrie in den Weg stellen. Und es bleibt ebenso notwendig, Menschen, die deshalb vor Gericht stehen, zu unterstützen. Deshalb verweisen wir hier auf morgigen Prozess:

Am Montag, den 04.04.2011 um 14:30 Uhr muss sich der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen u.a. wegen Nötigung und Widerstand vor dem Amtsgericht Schwarzenbek verantworten.
Ihm war es am 30.03.2010 gemeinsam mit weiteren AktivistInnen gelungen, den 600 Tonnen schweren Trafotransport zum AKW Krümmel mit einer Ankettaktion kurz vor seinem Ziel zu stoppen. Bei einer weiteren Protestversammlung wenige Monate später war der Aktivist und seine Gruppe präventiv von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Der Protest richtete sich beide Male gegen das Wiederanfahren des Pannenmeilers, der seit mehr als drei Jahren reparaturbedingt still steht.
Interessante Hintergrundinformation: Das AKW Krümmel, das immer wieder für Störfälle und Schlagzeilen sorgt, ist baugleich mit dem AKW in Fukushima. Weitere Hintergründe wird der Angeklagte in seiner Verteidigung ausführlich erörtern.
„Kriminell sind die Betreiber solcher Anlagen! Nicht Karsten!“ empört sich Unterstüzerin Cécile Lecomte.

Amtsgericht Schwarzenbek
Möllner Straße 20, 21493 Schwarzenbek
Uhrzeit: 14Uhr (laut Anwalt um eine Stunde verschoben, Beginn der Verhandlung also um 15 Uhr)

Video- und Bildmaterial:
http://www.graswurzel.tv/v114.html
http://www.geesthacht.org/2010/03/kruemmel-atomkraftgegner-verzoegern-travo-transport/

Bitte unterstützt den Angeklagten vor Ort, sofern es euch möglich ist.

Langsam angekommen?

Aus einer Pressemitteilung der Gesellschaft für Strahlenschutz:

„Wir haben es jetzt mit dem SuperGau zu tun. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst.“

Quelle hier:
http://www.gfstrahlenschutz.de/pm110323.htm

Kernschmelze bestätigt

Die ARD tickerte um 12:19 Uhr

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat offiziell bestätigt, dass es im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima 1 eine Kernschmelze gegeben hat. Das berichtete ARD-Korrespondet Robert Hetkämpfer aus Tokio.

Weitere Artikel hier:

Spiegel – Reaktorkern im Unglücksmeiler schmilzt
TAZ – Nach dem schweren Erdbeben: Atomalarm in Japan
Süddeutsche – Ausstiegsstreit: Röttgen verwahrt sich gegen Atom-Debatte

Explosion im Kraftwerk Fukushima

Explosionsmeldung nun verifiziert – ein Artikel aus dem Spiegel

Explosion in Atomkraftwerk – Japan erlebt eine nukleare Katastrophe

Der Ernstfall ist eingetreten: Eine Explosion hat das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 zerstört. Teile des Gebäudes wurden abgesprengt, Arbeiter verletzt. Weißer Rauch steigt auf, Menschen fliehen nach Süden.

Tokio – Im beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima 1 hat es eine Explosion gegeben. Die Außenhülle des Reaktors scheint abgesprengt worden zu sein, berichtet der Fernsehsender NHK. Die Betreiberfirma des AKW, Tokyo Electric Power Company, bestätigte die Explosion. Vier Arbeiter seien bei dem Vorfall verletzt worden, die Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich. Die Ursache sei allerdings noch unklar. (mehr…)

Mögliche Kernschmelze

Die Meldungen aus Japan werden zunehmend gravierender. Es gibt unterschiedliche Einschätzungen darüber, ob nicht bereits eine Kernschmelze im Kraftwerk Fukushima in Gange ist. Dennoch wird nach wie vor beschwichtigt. So spricht beispielsweise Kabinettssekretär Yukio Edano davon, dass aufgrund der Windrichtung und bereits angeordneter Evakuierungen Sicherheit garantiert werden könne.

Lifeticker beim Spiegel
Radioaktives Cäsium sickert aus japanischem AKW

+++ Liveticker +++ Japanisches Militär unterstützt Rettungsaktionen +++
Japan am Tag nach der Katastrophe: Das Land wird von heftigen Nachbeben erschüttert, vielerorts herrscht Chaos. Aus dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima tritt radioaktives Cäsium aus, die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze steigt. (mehr…)

Japan: Erdbeben, Störfall-AKWs und nuklearer Notfall

Die Medien berichten erschreckendes aus Japan. Ein Erdbeben, das als solches bereits Menschenleben gekostet hat, verursacht Störfälle in den AKWs, bei denen trotz Abschaltung das Risiko einer Kernschmelze bestehen bleibt. Die Menschen in der Region Fukushima, wo das Kühlsytem eines AKWs versagt hat, werden bereits evakuiert.

Im folgenden verschiedene Pressemeldungen dazu: (mehr…)

Verfahren

Im wesentlichen ist das Verfahren gegen die Blockierer_innen von Berg beendet und es wird in nächster Zeit vor allem nötig sein Prozesse und Sanktionen gegen Aktivistinnen vom Wendland-Castor 2010, wie gegen die Angeketteten vom Dalle und von Caen wie auch Repressionen gegen die RobinWood-Aktivist_innen, die sich beim Lubmin-Castor 2010 angekettet haben, solidarisch zu begleiten.

Doch auch in unserem Verfahren gibt es noch offene Fragen. (mehr…)

Cafe „Yellow Cake“ u.a. in Freiburg

„Yellow Cake ist der Ausgangsstoff für die Herrstellung von Brennelementen“Wikipedia

Yellow Cake

Die Anti-Atom-Initiative Dreyeckland lädt ab März monatlich zum ersten Sonntag in die Wiederaufbereitungsanlage Gartenstraße zum Anti-Atom-Café „Yellow Cake“. (mehr…)

Nächster Lubin-Castor bereits im Februar

Nachdem das Bundesamt für Strahlenschutz die zunächst bis zum 13. Dezember 2010 befristete Transportgenehmigung bis zum 30. April 2012 verlängert hatte, gab es ein großes Rätselraten um den Termin. Nun scheint allerdings festzustehen, dass der nächste Castor-Transport ins Zwischenlager Nord bereits diesen Februar rollen wird. Nicht nur dass in mehreren Medien der 16. Februar als Transporttermin genannt wird – Aktivisten haben durch Telefonate mit Hotels der gesamten Region um Greifswald festgestellt, dass sich die Polizei vom 15.-18. Feb. massiv dort einquartiert. (mehr…)

Neues zu dem Transport nach Majak

Majak ist vom Tisch? – Von wegen!
Der sächsische Landtag drängt weiter auf den Transport.
Sicherheitsbedenken: keine.

Vor allem die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) macht sich für den Transport nach Majak stark. Sie erklärte, dass es sich bei den 951 Brennstäben nicht um Atommüll handeln würde. Das Uran der Rossendorfer Brennstäbe werde abgereichert und anschließend für zivile Zwecke aufgearbeitet. Damit werde es der Wirtschaft wieder zugeführt. Und auch dem Vorwurf der „Billigentsorgung“ trat die Ministerin entgegen. Der Kostenaufwand sei – im Gegensatz zum weiteren Verbleib in Deutschland – „überschaubar“. (mehr…)



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