Faxe(n) schicken!

Nach dem letzten Prozesstag am 06. November, ist öffentlicher Druck von Nöten um den Angeklagten einen einigermaßen fairen Prozess zu ermöglichen.
Aus diesen und anderen Gründen ist es hilfreich, wenn möglichst viele Menschen sich solidarisch erklären, persönlich wie öffentlich – und ihre Solidarität mit den Beschuldigten auch die Repressionsorgane spüren lassen. Das kann zum Beispiel durch Anwesenheit am Prozesstag geschehen – aber auch aus der Ferne, beispielsweise durch Faxe an das Gericht.

Faxvorlagen:
Um einer Schreibblockade vorzubeugen, finden sich hier und hier zwei Faxvorlagen mit Bezug zum Thema Atomkraft, hier eine, die die Rechtswidrigkeit der bisherigen Verhandlung aufzeigt, und hier eine, die ein bisschen „frecher“ ist.
Diese Vorlagen können zur Inspiration genutzt werden oder einfach so wie sie sind verwendet werden. Grundsätzlich gilt für die Formulierung von Soli-Faxen gibt es keine Regeln ;)

Die Faxnummer des Gerichtes lautet: 07275/985111
Wer telefonische Fragen an das Amtsgericht hat, kann folgende Nummer wählen: 07275/98510

(Kommerzielle) kostenlose Faxtools gibt es hier (Anhang bis 500 KB möglich):
Freepopfax (funktioniert recht zügig, aber dicker Werberahmen drumrum)
Fax-Manager (keine Erfahrungswerte)


3 Antworten auf „Faxe(n) schicken!“


  1. 1 ich 21. Oktober 2010 um 20:14 Uhr

    Schade um das viele Papier, das da vergeudet wird und um die Bäume, die dafür gefällt werden mussten. Soviel zum Thema Umweltschutz.

  2. 2 Administrator 22. Oktober 2010 um 13:36 Uhr

    Dann frag mal lieber nicht wieviel Papier für die Prozessakten vergeudet wird …
    Außerdem: es gibt Möglichkeiten Faxe auch digital zu versenden und empfangen. Vorsicht: das braucht auch Strom – aber wenn du so konsequent bist, solltest du lieber gleich den Rechner aus machen ;)

  3. 3 Matthias 24. Oktober 2010 um 17:11 Uhr

    Gute Idee – da mach ich mit!

    Euer Server läuft sicher mit echtem Ökostrom.
    Das ist ja auch nicht schwer heutzutage :-)

    @ „ich“:

    Mein Rechner läuft mit Naturstrom, für dessen Vertrieb ich im Übrigen auch tätig bin. Mein Papier ist 100% aus Recyclingfasern. Kaufe nur solches mit dem blauen Engel. Dem FSC trau ich nicht.

    Habe auch eine Faxsoftware, sodaß es digital geht.
    Für jede kWh die (z.B. mein Rechner braucht) fließen 1,25 Cent
    in die regenerative Neuanlagenförderung, was zur Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze in Deutschland beiträgt :-)

    Wer den Stromanbieter wechseln möchte, darf mich gerne kontaktieren. Denn ich spende einen Teil meiner Prov. an Regenwaldschutzprojekte.

    Meine Webseite ist noch im Aufbau, die auf Greensta gehostet ist.

    Schrot & Korn meinte kürzlich man solle ruhig über nachhaltige Aktivitäten reden (was ich hiermit getan habe), denn die Industriekonzerne hängen ja auch jedes „grüne Feigenblatt“ an die Große Glocke :-)

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