Archiv der Kategorie 'Anti-Atom-Info'

Nächster Lubin-Castor bereits im Februar

Nachdem das Bundesamt für Strahlenschutz die zunächst bis zum 13. Dezember 2010 befristete Transportgenehmigung bis zum 30. April 2012 verlängert hatte, gab es ein großes Rätselraten um den Termin. Nun scheint allerdings festzustehen, dass der nächste Castor-Transport ins Zwischenlager Nord bereits diesen Februar rollen wird. Nicht nur dass in mehreren Medien der 16. Februar als Transporttermin genannt wird – Aktivisten haben durch Telefonate mit Hotels der gesamten Region um Greifswald festgestellt, dass sich die Polizei vom 15.-18. Feb. massiv dort einquartiert. (mehr…)

Neues zu dem Transport nach Majak

Majak ist vom Tisch? – Von wegen!
Der sächsische Landtag drängt weiter auf den Transport.
Sicherheitsbedenken: keine.

Vor allem die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) macht sich für den Transport nach Majak stark. Sie erklärte, dass es sich bei den 951 Brennstäben nicht um Atommüll handeln würde. Das Uran der Rossendorfer Brennstäbe werde abgereichert und anschließend für zivile Zwecke aufgearbeitet. Damit werde es der Wirtschaft wieder zugeführt. Und auch dem Vorwurf der „Billigentsorgung“ trat die Ministerin entgegen. Der Kostenaufwand sei – im Gegensatz zum weiteren Verbleib in Deutschland – „überschaubar“. (mehr…)

Castortransport-Strecken nach Lubmin

Mit einer Recherche haben Aktivist_innen auf den Seiten von contrAtom die Transportstrecken des geplanten Castortransports nach Lubmin zusammengetragen und nach Relevanz bewertet. Eine Übersicht und Einschätzung des Transportablaufs. An vielen Orten regt sich der Widerstand – an Nadelöhren wird zu Protestaktionen aufgerufen!

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Castor von Ahaus nach Russland abgesagt

Immer wieder hieß es von verschiedenen Seiten, dass Landesregierungen kaum juristische Möglichkeiten hätten, um derartige Castor-Transporte zu stoppen – aber nun zeigt sich: Politisch ist viel mehr möglich als man denkt. Breite und entschlossene gesellschaftliche Bündnisse können Erfolge erzielen!

Atomminister Röttgen musste angesichts des massiven Drucks russischer und deutscher Atomkraftgegner_innen die Transporte von Ahaus nach Majak stoppen!! (mehr…)

Termin für Ahaus-Russland-Castor

Verschiedenen Informationen zufolge wird vermutet, dass auch für den Castor-Transport von Ahaus nach Russland der 15./16. Dezember vorgesehen ist.
Das hieße, die Ahaus-Majak-Castoren würden am selben Tag rollen, an denen die Cadarache-Lubmin-Castoren aus Frankreich nach Deutschland kommen! (mehr…)

Transport nach Lubmin schon am 16. Dezember

Die Ostsee-Zeitung schreibt:

Schwerin (OZ) – Der genaue Termin für den umstrittenen Castor-Transport nach Lubmin steht fest. Wie führende Mitglieder der Landesregierung der OZ unabhängig voneinander bestätigten, rollen die insgesamt vier Behälter aus dem südfranzösischen Cadarache am Donnerstag, 16. Dezember, ins atomare Zwischenlager Nord bei Greifswald. Fünf weitere folgen im Frühjahr 2011. (mehr…)

CASTORALARM

Ab dem 5. November findet der Castortransport von La Hague über Wörth nach Gorleben statt.
Höchste Zeit aktiv zu werden und zu bleiben!
Sitzblockaden in Gorleben und Süddeutschland, Schotteraktionen, Klettern über und neben den Gleisen und alles was sich Menschen sonst noch einfallen lassen.
Siehe auch:
www.castor2010.de
www.castor.de
www.castor-suedblockade.de
www.x-tausendmalquer.de
www.bi-luechow-dannenberg.de
www.baeuerliche-notgemeinschaft.de
castorgruppehitzacker.blogspot.com
www.widersetzen.de
www.ea-gorleben.de
… sowie viele weitere Links hier in der rechten Seitenleiste

Greifswald-Castor rollt noch vor Weihnachten!

Aus Polizeikreisen wurde bekannt, dass noch vor Weihnachten ein weiterer hochradioaktiver Atommüllzug durch Deutschland rollen wird. Ziel ist das Zwischenlager Nord bei Greifswald an der Ostseeküste. Bei den Behältern handelt es sich um eine vergleichbare Fracht, wie die für Gorleben bestimmten Castoren. (mehr…)

Internationaler Aktionstag gegen Atommüll

Internationaler Aktionstag gegen Atommüll anlässlich des Mayak-Unfalls mit dem Ziel, die neuen Bestrebungen zurückzudrängen, die die Atommüllproduktion im zivilen und militärischen Sektor erweitern würden. Auruf von NIRS (Nuclear Information and Resource Service) auf Englisch: hier

„Der 29. September ist der Jahrestag des schlimmsten Atommüll-Unfalls (von dem wir wissen). (mehr…)

Hochradioaktiver Atomtransport soll Dienstag in Bremerhafen umgeschlagen werden

Am Dienstagmorgen soll hochradioaktive Atommüll nach einem LKW-Transport aus dem Kernforschungszentrum Geesthacht in Bremerhafen verladen werden.
Dort wird gegen 5 Uhr morgens die Atommüll-Fähre „Atlantic Osprey“ erwartet. Die „Nordsee-Zeitung“ berichtet dies in Berufung auf das Bremerhafener Hafenamt. Dort sollen auch abgebrannte Brennelemente aus der Schweiz verladen werden.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter contrAtom. (mehr…)

Demonstration gegen Atommülltransporte von Geesthacht nach Frankreich

Am heutigen Sonntag um 14 Uhr findet eine genehmigte Demonstration vor der Hauptzufahrt der GKSS in Geesthacht statt. Dazu rufen mehrere Anti-Atom-Initiativen und Umweltschutzgruppen aus Nord-Ost-Niedersachsen, Hamburg und dem Herzogtum Lauenburg auf.

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Es wird Zeit für Sommer- und Herbstaktivitäten!

Wer sichtbar gegen Atomkraft aktiv werden will, hat aktuell viele Möglichkeiten dazu. Besonders gilt es in den nächsten Wochen und Monaten wieder einmal Castortransporte aufzuhalten. Bereits jetzt laufen in vielen Gruppen Vorbereitungen für den Gorleben-Castor im November. Gleichzeitig kann jederzeit der Ahaus-Castor rollen – und auch dort ist es sinnvoll und wichtig bereit zu sein und mit direkten Aktionen deutlich zu machen, dass es Widerstand geben wird, solange an dieser Technologie festgehalten wird.
Ganz aktuell soll allerdings Müll von Geesthacht nach Lumin transportiert werden – über einen Umweg quer durch Europa.
1979 endete Geschichte des (hierzulande) einzigen Atom getriebenen Frachtschiffs, der „Otto Hahn“. Jetzt – 30 Jahre später lagern immer noch Brennstäbe des Frachters auf dem Gelände in Geesthacht. Sie sollen im Juli nun in ein Zwischenlager in Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden – vorher müssen sie allerdings 3300 Kilometer quer durch Europa gefahren werden. Insgesamt lagern auf dem GKSS-Gelände noch 52 Brennstäbe, jeder etwa ein Meter lang. Bislang hieß es häufig, dass alle Überbleibsel des Meilers auf dem Gelände eines Forschungszentrums in Karlsruhe liegen würden, in Geesthacht lediglich der leere Druckbehälter der „Otto Hahn“ eingelagert sei.
In diesem Jahr trennt sich die GKSS von allen kerntechnischen Anlagen, auch
die Brennstäbe sollen aus Geesthacht verschwinden. Doch der vom Bundesamt für
Strahlenschutz genehmigte Abtransport ist kompliziert: „Die Brennstäbe werden
zunächst in das Kernforschungszentrum Cadarache in Frankreich transportiert
und dort zusammen mit Brennstoff aus dem früheren Reaktor des
Forschungszentrums Karlsruhe in Castor-Behälter geladen“, sagt Oliver Breuer, Sprecher des Kieler Justizministeriums, bei dem auch die Atomaufsicht angesiedelt ist. Von Südfrankreich aus sollen die strahlenden Forschungsabfälle dann wieder quer durch Europa nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren werden: zum Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald.
Die Brennstäbe werden voraussichtlich schon nächste Woche über unsere Straßen rollen.

Aktionsaufruf – Lubmin-CASTOR noch dieses Jahr

WAK Karlsruhe

Dritter Castor-Behälter mit Glaskokillen wurde für den Transport ins Zwischenlager Nord zwischenzeitlich beladen

Die Energiewerke Nord GmbH (EWN) haben auf ihrer Website über den Stand der Dinge zu der Verglasung der rund 60 Kubikmeter hochradioaktiven flüssigen Atommülls in der „Verglasungseinrichtung Karlsruhe“ (VEK) berichtet. Dieser war während des 20-jährigen Betriebs bis 1990 in der inzwischen stillgelegten ‚Wiederaufbereitungs-Anlage‘ Karlsruhe (WAK) angefallen. – Die hochradioaktiven Glaskokillen sollen dann voraussichtlich ab Ende 2010 in insgesamt fünf Castor-Behältern auf der Schiene in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Greifswald-Lubmin transportiert werden.

  • Von der EWN wird aktuell am 03.05.10 berichtet: „Zur endlagergerechten
    Konditionierung der aus der Betriebszeit der WAK stammenden hochradioaktiven
    Abfalllosung HAWC wird seit dem 16.September 2009 in der Verglasungsanlage VEK
    kontinuierlich Abfallglas erzeugt und dieses in Kokillen gefüllt. Nun, Anfang Mai 2010,
    ist es soweit: die 100. Kokille wird befüllt. Da jede Kokille mit 400 kg Abfallglas beladen
    wird, bedeutet dies, dass innerhalb von sechseinhalb Monaten 40 Mg [Tonnen]
    Abfallglas produziert worden sind. 84 Kokillen sind bereits in drei CASTOR-Behälter verladen. Insgesamt werden etwa 130 Kokillen in fünf Transportbehältern in das Zwischenlager Nord der EWN GmbH gebracht.“
  • Die EWN auf ihrer Website weiter: „In der Summe lagerten auf dem Gelände der WAK ca. 60 m3 HAWC in zwei Tanks. Einer der beiden HAWC-Tanks ist bereits entleert und gespült. Im zweiten Lagertank befinden sich noch ca. 6,5 m3 HAWC. Laufen die
    Arbeiten wie bisher weiter, so wird der Hauptverglasungsprozess bis zur Jahresmitte
    beendet sein. Eine umfangreiche Spülung aller mit HAWC beaufschlagten
    Komponenten und die Verglasung dieser Spüllösungen schließt sich dann noch bis
    voraussichtlich Ende 2010 an.“

Auch hier gilt:

CASTOR stoppen!
Atomstaat abschalten!
Herrschaft abschaffen!

Sollte euch das nötige Know-How für die Aktion eurer Wahl fehlen, dann besucht Aktionstrainings oder ladet Referent_innen in eure Stadt ein.

Rückblick: Harrisburg-Unfall

Ende März jährt sich der Atomunfall im Atomkraftwerk Three Miles Island in Harrisburg/USA 1979.

Es ist der „vergessene Atom-Unfall“, weil es im Gegensatz zu Tschernobyl 1986 mit sehr viel Glück nur knapp keine große Katastrophe gab.
Die Erinnerung an die Geschehnisse lehrt aber, dass ein Atom-Unfall in jedem Gesellschaftssystem möglich ist und die Behörden, Politik, Anwohner und Techniker schon mit den möglichen Folgen eines eventuell bevorstehenden Unfalls ausgesprochen überfordert sind. (mehr…)