Archiv der Kategorie 'CASTOR-Transporte'

Ahaus: Dauercamp am Zwischenlager

Um die Atomtransporte nach Ahaus in der kommenden Zeit zu erschweren, gibt es ab Montag Abend, 26.07. ca. 20.00 Uhr ein Dauercamp am Zwischenlager. Die ersten Aktivist_innen haben sich bereits angekündigt und werden die gesamte Woche auf der BI-Wiese vorm Zwischenlager zelten.

Kommt vorbei und unterstützt die Leute. Ihr könnt einfach mal reinschauen und euch dazu setzen, selber eine Nacht dort verbringen oder gleich die ganze Woche dort bleiben. Verbringt mit den Aktivist_innen einen Tag bei der Beobachtung oder einen gemeinsame Abend am Lagerfeuer.
Achtung: auf dem Camp herrscht Selbstversorgung!!! Bringt Essen und Getränke bitte selber mit! Lagerfeuer wird gestellt ;-)

Ferner wollen die Aktiven vor Ort in der Zeit eine Bestandsaufnahme der Hütten auf der BI-Wiese machen und neue Pläne schmieden, wie die Hütten neu aufgebaut werden können. Der Plan ist, eine fertige Camp-Struktur aufzubauen mit der jederzeit schnell reagiert werden kann. Auch wird es während des Camps die Möglichkeit geben, die bekannten Holz X-e zu basteln und das ein oder andere Transparent zu malen. Über Materialspenden wie Farbe, Transparentstoff und Holz freuen sich die Aktivist_innen.

www.kein-castor-nach-ahaus.de

Ahaus – kommenden Sonntag am Zwischenlager

Aufgrund des ersten gelaufenen Atomtransports nach Ahaus wird es am kommenden Sonntag, den 25. Juli ein „Treffen“ am Atommülllager Ahaus geben. Bringt Aktionsmaterial mit und sagt euren Freunden und Bekannten Bescheid!

KOMMENDER SONNTAG – 14.00 UHR AM ZWISCHENLAGER!!!
AKTIONSMATERIAL MITBRINGEN!!!

Weitere Informationen zum Transport findet ihr auf www.kein-castor-nach-ahaus.de.
Die Verbreitung des Termins über Newsletter, Internetplattformen und alle anderen möglichen Kanäle ist ausdrücklich erwünscht!
Jede_r Unterstützer_in wird gebraucht!

Erster Atommüll in Ahaus eingetroffen

Gut informierte Quellen berichten, dass heute morgen gegen 7:15 Uhr die ersten LKW mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll im Ahauser Brennelementelager angekommen sind! Es handelt sich dabei um zwei blaue LKW mit roten Containern.
Es wird vermutet, das diese Transporter aus der Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg kommen.

Noch ist unklar, wie viele Behälter transportiert wurden und ob diese nun alle Kriterien für die irgendwann mal geplante Einlagerung im Schacht Konrad entsprechen.

Weitere Informationen gibt es (sobald vorhanden) unter:
www.sofa-ms.de
www.kein-castor-nach-ahaus.de

Eine kleine Chronik zum Widerstand gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus findet sich hier:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/chronik?nid=691310

LUBMIN NIX DA!

Da es demnächst genehmigte Castor-Transporte nach Lubmin geben wird – veranstalten Anti-Atom-Aktivist_innen noch diesen Monat eine Aktionswoche in Greifswald.
Vom 24. bis 28. Juli 2010 gibt es volles Programm mit Vernetzungstreffen, Kundgebung am Zwischenlager, mehreren Demonstrationen, Informationsveranstaltungen und täglich leckerer VoKü.

Plakat Aktionstage Lubmin

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!
www.lubmin-nix-da.de

Es wird Zeit für Sommer- und Herbstaktivitäten!

Wer sichtbar gegen Atomkraft aktiv werden will, hat aktuell viele Möglichkeiten dazu. Besonders gilt es in den nächsten Wochen und Monaten wieder einmal Castortransporte aufzuhalten. Bereits jetzt laufen in vielen Gruppen Vorbereitungen für den Gorleben-Castor im November. Gleichzeitig kann jederzeit der Ahaus-Castor rollen – und auch dort ist es sinnvoll und wichtig bereit zu sein und mit direkten Aktionen deutlich zu machen, dass es Widerstand geben wird, solange an dieser Technologie festgehalten wird.
Ganz aktuell soll allerdings Müll von Geesthacht nach Lumin transportiert werden – über einen Umweg quer durch Europa.
1979 endete Geschichte des (hierzulande) einzigen Atom getriebenen Frachtschiffs, der „Otto Hahn“. Jetzt – 30 Jahre später lagern immer noch Brennstäbe des Frachters auf dem Gelände in Geesthacht. Sie sollen im Juli nun in ein Zwischenlager in Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden – vorher müssen sie allerdings 3300 Kilometer quer durch Europa gefahren werden. Insgesamt lagern auf dem GKSS-Gelände noch 52 Brennstäbe, jeder etwa ein Meter lang. Bislang hieß es häufig, dass alle Überbleibsel des Meilers auf dem Gelände eines Forschungszentrums in Karlsruhe liegen würden, in Geesthacht lediglich der leere Druckbehälter der „Otto Hahn“ eingelagert sei.
In diesem Jahr trennt sich die GKSS von allen kerntechnischen Anlagen, auch
die Brennstäbe sollen aus Geesthacht verschwinden. Doch der vom Bundesamt für
Strahlenschutz genehmigte Abtransport ist kompliziert: „Die Brennstäbe werden
zunächst in das Kernforschungszentrum Cadarache in Frankreich transportiert
und dort zusammen mit Brennstoff aus dem früheren Reaktor des
Forschungszentrums Karlsruhe in Castor-Behälter geladen“, sagt Oliver Breuer, Sprecher des Kieler Justizministeriums, bei dem auch die Atomaufsicht angesiedelt ist. Von Südfrankreich aus sollen die strahlenden Forschungsabfälle dann wieder quer durch Europa nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren werden: zum Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald.
Die Brennstäbe werden voraussichtlich schon nächste Woche über unsere Straßen rollen.

Aktionsaufruf – Lubmin-CASTOR noch dieses Jahr

WAK Karlsruhe

Dritter Castor-Behälter mit Glaskokillen wurde für den Transport ins Zwischenlager Nord zwischenzeitlich beladen

Die Energiewerke Nord GmbH (EWN) haben auf ihrer Website über den Stand der Dinge zu der Verglasung der rund 60 Kubikmeter hochradioaktiven flüssigen Atommülls in der „Verglasungseinrichtung Karlsruhe“ (VEK) berichtet. Dieser war während des 20-jährigen Betriebs bis 1990 in der inzwischen stillgelegten ‚Wiederaufbereitungs-Anlage‘ Karlsruhe (WAK) angefallen. – Die hochradioaktiven Glaskokillen sollen dann voraussichtlich ab Ende 2010 in insgesamt fünf Castor-Behältern auf der Schiene in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Greifswald-Lubmin transportiert werden.

  • Von der EWN wird aktuell am 03.05.10 berichtet: „Zur endlagergerechten
    Konditionierung der aus der Betriebszeit der WAK stammenden hochradioaktiven
    Abfalllosung HAWC wird seit dem 16.September 2009 in der Verglasungsanlage VEK
    kontinuierlich Abfallglas erzeugt und dieses in Kokillen gefüllt. Nun, Anfang Mai 2010,
    ist es soweit: die 100. Kokille wird befüllt. Da jede Kokille mit 400 kg Abfallglas beladen
    wird, bedeutet dies, dass innerhalb von sechseinhalb Monaten 40 Mg [Tonnen]
    Abfallglas produziert worden sind. 84 Kokillen sind bereits in drei CASTOR-Behälter verladen. Insgesamt werden etwa 130 Kokillen in fünf Transportbehältern in das Zwischenlager Nord der EWN GmbH gebracht.“
  • Die EWN auf ihrer Website weiter: „In der Summe lagerten auf dem Gelände der WAK ca. 60 m3 HAWC in zwei Tanks. Einer der beiden HAWC-Tanks ist bereits entleert und gespült. Im zweiten Lagertank befinden sich noch ca. 6,5 m3 HAWC. Laufen die
    Arbeiten wie bisher weiter, so wird der Hauptverglasungsprozess bis zur Jahresmitte
    beendet sein. Eine umfangreiche Spülung aller mit HAWC beaufschlagten
    Komponenten und die Verglasung dieser Spüllösungen schließt sich dann noch bis
    voraussichtlich Ende 2010 an.“

Auch hier gilt:

CASTOR stoppen!
Atomstaat abschalten!
Herrschaft abschaffen!

Sollte euch das nötige Know-How für die Aktion eurer Wahl fehlen, dann besucht Aktionstrainings oder ladet Referent_innen in eure Stadt ein.