Kekse! Kekse!

Am 01. Dezember steht in Lüneburg eine Person vor Gericht, der vorgeworfen wird, Kekse geklaut zu haben. Das Skurrile: Die Kekse lagen in einer Mülltonne und sollten entsorgt werden. Gegen einen der „Diebe“ wurde das Verfahren eingestellt, der andere – ein bekannter Anti-Atom-Aktivist – steht nun vor Gericht (AG Lüneburg, 01.12.10, 9:00 Uhr).
Zeigt euch solidarisch. Kommt zum Prozess. Macht Öffentlichkeitsarbeit!
Infoflyer

Gerichte sind zum Essen da!

„Eichhörnchen“ verteidigt sich gegen Hausfriedensbruchsvorwurf

„Eichhörnchen“ Cécile wird vorgeworfen während des Wendland-Sommercamps 2008 durch ein Gitter auf das Zwischenlagergelände vorgedrungen zu sein und dort getanzt zu haben. Gegen Cécile fanden in dieser Sache schon mehrere Prozesstage am Amtsgericht Dannenberg statt. Nun hat der Prozess wegen einer längeren Unterbrechung am 29.11. neu begonnen. Der nächste Verhandlungstag findet am 06. Dezember um 9:30 Uhr statt.
Cécile freut sich sehr über Unterstützung vor Gericht!

CASTOR-ALARM Auftaktdemo

Im Rahmen der Proteste gegen den Castor-Transport nach Lubmin, wird es in Greifswald am Samstag, den 11. Dezember eine Großadventsdemo gegen den Castortransport in das sog. Zwischenlager Nord und gegen alle Atomanlagen geben. Treff- und Sammelpunkt ist der Bahnhofsvorplatz. Dort gibt es ab 12 Uhr Live-Musik sowie Verpflegung. Es wird zwei Kundgebungen geben, eine vor der Demonstration und eine danach. Als Redner_innen sind der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit vorgesehen, Oskar Gulla von der Bürgerinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk, Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und Ulrike Mehl, die stellvertretende BUND-Vorsitzende. Die Demonstration startet um 13 Uhr am ZOB (Busbahnhof) und dauert bis 15.30 Uhr. Veranstaltungsende ist um 18 Uhr vorgesehen.

Demo: “Atomausstieg ohne wenn und aber!”

Derzeit ist ein Widererstarken der Bewegung gegen die Atompolitik zu verzeichnen, was nicht zuletzt auf die Laufzeitverlängerungen in Deutschland zurückzuführen ist. Seit Jahrzehnten stellen sich große Teile der Bevölkerung gegen die verheerende Nutzung dieser Risikotechnologie. Am Tag nach dem Deutsch-Französischen Gipfeltreffen und kurz vor dem Castorentransport vom Französischen Cadarache nach Lubmin werden viele Menschen ein Zeichen gegen die gegenwärtige Atompolitik setzen.
Kommt am 11.12.2010 um 13 Uhr zur großen Anti-Atom-Demo vor dem Freiburger Rathaus.

Für ein Ende dieser Atompolitik!
Für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen weltweit!
Für eine solidarische und dezentrale Energiewende!

Anti-Atom-Initiative Dreyeckland

Hausfriedensbruchsvorwurf gegen „Eichhörnchen“

„Eichhörnchen“ Cécile wird vorgeworfen während des Wendland-Sommercamps 2008 durch ein Gitter auf das Zwischenlagergelände vorgedrungen zu sein und dort getanzt zu haben. Gegen Cécile fanden in dieser Sache schon mehrere Prozesstage am Amtsgericht Dannenberg statt.
Der Prozess hat wegen einer längeren Unterbrechung am 29.11. neu begonnen. Seit dem fanden schon zwei neue Verhandlungstage statt, der nächste folgt am 13. Dezember um 9:30 Uhr.
Cécile freut sich sehr über Unterstützung vor Gericht!

Wismut AG und ihre militärische und industielle Rolle

Am Dienstag, 14. Dezember 2010, 19:00 Uhr hält Prof. Dr. Wladimir W. Sacharow aus Moskau an der BTU (Zentrales Hörsaalgebäude, Hörsaal A) in Cottbus einen öffentlichen Vortrag in deutscher Sprache unter dem Titel „Die sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft “Wismut” und ihre Rolle im militärisch-industriellen Komplex der UdSSR“.
Die Sowjetische Aktiengesellschaft (SAG) oder ab 1954 Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut war ein Bergbauunternehmen, das sich zwischen 1946 und 1990 zum weltweit drittgrößten Produzenten von Uran entwickelte. Das an Standorten in Sachsen und Thüringen geförderte und aufbereitete Uran war die Rohstoffbasis der sowjetischen Atomindustrie.
Weitere Informationen: idw-online.de

CASTOR-ALARM – Transport nach Lubmin

Der Castortransport von Cadarache (Frankreich) nach Lubmin (Mecklenburg Vorpommern) wird voraussichtlich am 15. Dezember die Pfalz durchqueren und wird ab dem 16. Dezember in Norddeutschland erwartet.
In den Tagen rundherum wird es in und um Greifwald Anlaufpunkte und ein entsprechendes Programm geben. Auch in Süddeutschland soll der Castor-Transport mit Versammlungen und Mahnwachen begleitet werden.

Mahnwache in Maximiliansau

Anlaufpunkt während des Castor-Transports ist in der Südpfalz eine Mahnwache in Wörth-Maximiliansau. Diese findet am 15.12.2010 ab 10:00 Uhr bis nach Durchfahrt des Castor-Transports statt. Dort erhaltet ihr aktuelle Infos und ihr trefft auf andere Menschen, die aktiv gegen diese sinn- und verantwortungslose Verschiebung des Atommülls unterwegs sind!
Mittwoch, 15.12. ab 10 Uhr, am Kreisverkehr/Parkplatz, Kunzdorferstraße (nähe S-Bahnhof, SBK), S-Bahn-Halt Maximiliansau-West

Mahnwache in Hagenbach

Auch in Hagenbach findet am Mittwoch, 15.12.2010 findet eine Mahnwache gegen den Castor-Transport nach Lubmin statt. Von 10 bis 18 Uhr in der Ludwigstraße (Altes Rathaus/Kirche). Es dürfen Grablichter mitgebracht und entzündet werden!
Organisiert von den Grünen OV Hagenbach und attac Kandel

Zaunprozess gegen Cécile

Am 20. Dezember 2010 und am 10. Januar 2011 wird vor dem Amtsgericht Dannenberg jeweils ab 9:30 Uhr weiter gegen Cécile verhandelt, der vorgeworfen wird durch eine Lücke in der Umfriedung des Zwischenlagers in Gorleben geschlüpft zu sein.

Silvestertag gegen alle Arten von Knästen und
eine Gesellschaft der Einsperrung und Ausgrenzung!

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es die schöne Tradition in der Sylvesternacht mit einer Demonstration vor Knäste zu ziehen, um den dort Gefangenen zu zeigen das sie nicht vergessen sind und um eine grundsätzliche Kritik an Knast, Klassenjustiz und Kapitalismus auf die Strasse zu tragen.

…reißen wir die Mauern ein, die uns trennen

Knastdemos am 31.12.2010
Berlin I: 15:00 Uhr – Kundgebung am Abschiebeknast Grünau )Grünauer Str. 140, Berlin-Köpenick, nähe S-Bhf Spindlersfeld)
Berlin II: 22:45 Uhr – Demo vom U-Bhf Turmstrasse zur JVA Moabit
Hamburg I: 22:30 Uhr – Demo mit dem Motto „Freiheit für Alle! Für eine Welt ohne Knäste und Grenzen!“ zum Knast, Treffpunkt: U-Feldstraße
Hamburg II: 23:30 Uhr – Kundgebung vor dem Knast Holstenglacis (Nähe U-Messehallen)
Köln: 18 Uhr – Knast-Demo (Haltestelle Rektor-Klein-Straße, Linie 5, Ossendorf)

Wir brauchen uns nur die Tore der Knäste,
die Abschiebegefängnisse oder die Agenturen für Arbeit
anzusehen um zu begreifen wie der ökonomische Überlebensdruck
im Zusammenspiel mit so genannten demokratischen Institutionen
ein repressives gesamtgesellschaftliches Verhältniss konstituiert,
in dem die Mechanismen von so genannter normaler Strafverfolgung
und politischer Repression an sich identisch sind.

Wie jedes Jahr wollen wir auch wieder an Silvester zu Gefängnissen ziehen und unsere Solidarität mit all den in Gefangenschaft lebenden Menschen ausdrücken. Wir wollen den Menschen hinter den Mauern zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben und auch weiterhin für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse streiten, denn eine Gesellschaft, die es nötig hat, Menschen zu entmündigen und einzusperren selbst ein Gefängnis ist!

Freiheit für Alle!
Für eine Welt ohne Knäste und Grenzen!