Baltic Sea Anti-AKW-Tour

Vom 22. Juni bis 21. August 2010 werden Anti-Atom-AktivistInnen aus zehn Ländern rund um die Ostsee fahren und an 13 Stationen halt machen, um über die Gefahren der Atomkraft zu informieren. Dazu wird es neben Info-Veranstaltungen auch Aktionen an allen Orten geben. Ein weiterer Schwerpunkt der Tour wird die Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen vor Ort sein. Die Ostsee ist offiziellen Informationen zufolge der am staerksten radioaktiv belastete Wasserkoerper der Welt.
Einige Stationen der Reise werden sein: St. Petersburg 6.Juli, Riga 11.Juli, Greifswald 26.Juli, Kopenhagen 30.Juli und Stockholm 9.August.
Den vollständigen Tourfahrplan und weitere Informationen gibt es online unter: http://baltic-tour.nuclear-heritage.net
Anmeldung bis Anfang Juni: baltic-tour@nuclear-heritage.net

Das Spiel ist aus. Abschalten!

04. Juli 2010 – 14 Uhr: Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim (Treff auf dem Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“
Am letzten Sonntagsspaziergang vor der Sommerpause dem Betreiber und den politisch Verantwortlichen noch einmal deutlich die Meinung sagen. Nach nunmehr 10 Jahren „Atomausstieg“ haben wir genug von Regellaufzeiten, von Reststrommengen und der Diskussion um die Laufzeitverlängerungen. Technisch könnte die Energiewende sofort durchgeführt werden. Sie muss allerdings gegen den Willen von RWE, EON, Vattenfall und EnBW durchgesetzt werden.
Abschalten sofort – Energiewende jetzt!
Flyer zum werben: „Das Spiel ist aus. Abschalten!“
Mehr unter: neckarwestheim.antiatom.net

Ist Feldbefreiung Sachbeschädigung?

Am 05. Juli finden in Würzburg schon wieder Fortsetzungen der zahllosen Berufungsprozesse gegen Feldbefreier_innen statt. Richter Heß verhandelt in der Regel nur etwa zwei Stunden. Dennoch lohnt sich die Anreise um die unterschiedlichen Verfahren zu sehen.
Ab 9 Uhr wird an diesem Tag gegen einen Aktivisten verhandelt, der sich hauptberuflich mit erneuerbaren Energien beschäftigt.
Um 13:30 Uhr sind drei weitere Feldfreier_innen geladen.
www.gendreck-weg.de/

Rechtfertigender Notstand am Landgericht Würzburg

Drei Gendreck-weg-Aktivist_innen stehen am 28. Juni (9.00 -12,30 Uhr) und am 6. Juli (9.00 -16.00 Uhr) in Würzburg vor Gericht. In erster Instanz wurde bereits am Amtsgericht Würzburg verurteilt, doch dort weigerte sich der Richter den Rechtfertigenden Notstand (§ 34 StGB) auch nur zu prüfen. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Aktivist_innen gingen in Berufung. nun werden die Feldbefreier_innen erneut darlegen, weshalb ihre Tat nötig und angemessen war.
Mehr dazu: www.gendreck-weg.de/

Teilschweigen. Oder eine Szene machen.

Da die Richterin nach dem zweiten Verhandlungstag noch nicht hat und das Theaterstück über Erschleichung von Leistung am Amtsgericht … äh, Theater Berlin gerne noch ein wenig verlängen wollte, hat sie einen weiteren Termin für den Dienstag, 13.07.2010 um 8:00 angesetzt. Diesmal wird an eine kleinere Bühne gewechselt: Treffen ist in der Kirchstrasse im Saal 4092 (nähe S-Bahnhof Bellevue).
Ein paar Worte zum letzten Prozess: am zweiten Verhandlungstag stieß der Anwalt des Angeklagten versehentlich eine Glasflasche im Saal um, woraufhin sich ein nettes Geplenkel ergab:

    Richterin: „Diese ganzen Flaschen hier im Saal.“
    Irgendwoher: „Was eine nette Metapher.“
    Irgenwoandersher: Unruhe
    Gegnerischer Anwalt: „Ich beantrage ein Ordnungsgeld gegen den
    Angeklagten.“ (wirr beziehend auf die Flaschenmetapher)
    Richterin: „Ich habe nichts gehört.“
    Staatsanwältin: „Ich auch nicht.“

Anmerkung für neue Besucher_innen: Es ist egal was ihr als Publikum macht, das Urteil wird dadurch wohl wenig bis gar nicht beeinflusst. Also warum nicht das machen was Spaß macht?
Weitere künstlerische Verarbeitung hier: wortlaut.blogsport.de

Der Mitmach-Prozess geht weiter!

Am kommenden Dienstag, den 13. Juli 2010 findet der 9. Prozesstag gegen die vermeintlichen Besetzer_innen des „Boehringer-Geländes“ um 8 Uhr im Landgericht Hannover (Volgersweg 65, Saal 001) statt.
Letzten Sommer wurde sechs Wochen lang ein Bauplatz besetzt, auf dem ein Tierversuchslabor gebaut werden soll. Nun stehen 5 Aktivist_innen aufgrund der Besetzung des Baugeländes vor Gericht, die nächsten Prozesstermine sind der 13. Juli und der 3. August.
Bisher fanden 8 kreativ geführte Prozesstage statt: Die Angeklagten setzten sich – unterstützt durch ein aktives Publikum – der Entpolitisierung entgegen und brachten das eigentliche Thema immer wieder ein.
Inzwischen wurden insgesamt 14 Zeug_innen befragt, für den kommenden Prozesstag sind u.a. mehrere hochrangige Polizeikommisar_innen als Zeug_innen geladen.
Vor dem Gericht wird es eine angemeldete Mahnwache geben. Ein unterstützendes, kreatives und buntes Publikum ist für die Angeklagten sehr wichtig und ausdrücklich erwünscht! Da der Prozess voraussichtlich mehrere Stunden dauern wird, lohnt es sich auch, etwas später zu kommen.
Falls ihr Schlafplätze benötigt, meldet euch unter boehringer-besetzung@gmx.de oder fragt einfach am Montag bei der Vokü in der Korn (alternatives Zentrum in Hannover) nach.

Protestspaziergang in Ahaus

Am 18. Juli findet – wie an jedem 3. Sonntag im Monat – in Ahaus der monatliche Protestspaziergang statt. Beginn: um 14 Uhr am Ahauser Atommüll-Lager.

Ist Feldbefreiung Sachbeschädigung?

Am 19. Juli findet in Würzburg schon wieder eine Fortsetzung der zahllosen Berufungsprozesse gegen Feldbefreier_innen statt. Richter Heß verhandelt in der Regel nur etwa zwei Stunden. Dennoch lohnt sich die Anreise um die unterschiedlichen Verfahren zu sehen.
Am Montag, 19.07. haben um 13.30 Uhr drei Aktivist_innen ihren zweiten Verhandlungstag. Ihre vielseitigen Argumente gegen die Agro-Gentechnik sind hörenswert.
www.gendreck-weg.de/

Feldbefreiungsprozesse in Würzburg

Am Dienstag, 20. Juli findet in Würzburg schon wieder ein Berufungsprozess gegen Feldbefreier_innen statt. Um 13:30 Uhr beginnt bereits der vierte Verhandlungstag gegen zwei Aktivist_innen.
www.gendreck-weg.de/

Stilllegung der Atomkraftwerke in Neckarwestheim und anderswo

Demo in Stuttgart am 24. Juli, Umweltministerium am Kernerplatz, 14.00 Uhr;
Unter dem Slogan „Atomausstieg sofort – Energiewende jetzt! Stilllegung der Atomkraftwerke in Neckarwestheim – sowie aller anderen Atomanlagen!“ erhöhen die Anti-Atom-Initiativen um den AKW-Standort Neckarwestheim jetzt noch einmal den Druck auf die Atomkonzerne und die Politik.
Im Fokus steht insbesondere das „Musterland“ Baden-Württemberg mit der bundesweit „Roten Laterne“ in Sachen erneuerbare Energie, mit seinen Politiker_innen, die sich als rücksichtslose Fürsprecher_innen der Risiko-Technologie Atomkraft positionieren, und mit seinem omnipräsenten Atomkonzern EnBW, der nicht nur in Stuttgart neben der Stromversorgung auch die Wasser-, Gas- und Fernwärmeversorgung noch in seinen Händen hält.
Mitmachen! Dem Atomausstieg auf die Beine helfen!
Dezentrale und bürgernahe Strukturen mit eigenen Stadtwerken und mit erneuerbaren Energien!
Atomausstieg jetzt – keine Laufzeitverlängerungen!
Flyer
Mehr Infos:
neckarwestheim.antiatom.net
endlich-abschalten.de

Aktionswoche gegen Lubmin-Castor

Da es demnächst genehmigte Castor-Transporte nach Lubmin geben wird – veranstalten Anti-Atom-Aktivist_innen eine Aktionswoche in Greifswald. Vom 24. bis 28. Juli 2010 gibt es volles Programm mit Vernetzungstreffen, Kundgebung am Zwischenlager, mehreren Demonstrationen, Informationsveranstaltungen und täglich leckerer VoKü.
Plakat mit dem genauen Programm der Aktionstage: hier
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!
www.lubmin-nix-da.de

Aufruf nach Ahaus

Aufgrund des ersten gelaufenen Atomtransports nach Ahaus wird es am kommenden Sonntag, den 25. Juli ein „Treffen“ am Atommülllager Ahaus geben. Bringt Aktionsmaterial mit und sagt euren Freunden und Bekannten Bescheid, verbreitet den Termin.
SONNTAG – 14.00 UHR AM ZWISCHENLAGER!!!
AKTIONSMATERIAL MITBRINGEN!!!
Weitere Informationen zum Transport findet ihr auf www.kein-castor-nach-ahaus.de.

Demo gegen Endlager in Frankreich

Am 26. Juli findet um 14 Uhr eine Demo in Ribeaucourt – einem Dorf in der Nähe zu dem geplanten Endlager Bure in Frnakreich statt.
burezoneblog.over-blog.com

Kitzinger Feldbefreier verteidigen sich in zweiter Instanz

Am Montag, 26. Juli finden in Würzburg schon wieder Fortsetzungen der zahllosen Berufungsprozesse gegen Feldbefreier_innen statt. Richter Heß verhandelt in der Regel nur etwa zwei Stunden. Dennoch lohnt sich die Anreise um die unterschiedlichen Verfahren zu sehen.
Am 26.7. beginnt die zweite Instanz eines weiteren Verfahrens: ab 9 Uhr wird gegen zwei Aktivisten verhandelt.
www.gendreck-weg.de/
Mehr dazu: www.gendreck-weg.de/

Veranstaltung zu Fessenheim

Am 27. Juli findet um 19.00 Uhr in Hartheim eine Veranstaltung zu Fessenheim statt. Jean – Paul Lacôte vom BUND spricht über die Gefahren des AKWs und Klaus Schramm über erneuerbare Energien.

Freiheitsberaubung mit Ansage?

Präventive Polizeimaßnahmen im Rahmen von Castor-Transporten
Eine Veranstaltung des AntiAtomPlenums Göttingen mit Cécile Lecomte (Kletter-Aktivistin) und Tronje Döhmer (Rechtsanwalt)
Zentrales Hörsaalgebäude der Universität Göttingen, ZHG 002
Mittwoch, 28. Juli 2010, 18 Uhr
Letztes Jahr gab es eine Pause, aber diesen Herbst rollt der Castor wieder, und mit ihm fährt auch der Polizeistaat alles auf, was er zur Verfügung hat. Von Demonstrationsverboten über mehr als zehntausend Bullen bis zu tagelangem Wegsperren ohne Grund reicht die Palette. Aus diesem Anlass hat das AntiAtomPlenum die Kletter-Aktivistin Cécile Lecomte und den RechtsanwaltTronje Döhmer nach Göttingen eingeladen. Cécile war beim letzten Castor-Transport von einer Langzeitingewahrsamnahme betroffen, eine Verfassungsbeschwerde dagegen läuft noch.
In einem Fernsehinterview hat der Gesamteinsatzleiter Castor, Friedrich Niehörster, (ehemals Polizeichef in Göttingen) bereits angedeutet, dass die bekannte Castor-Gegnerin dieses Jahr wieder weggesperrt werden solle. „Absolut krank“ seien ihre Kletteraktionen, also bleibe nur noch der Gewahrsam — natürlich immer zu ihrem eigenen Schutz. So ist es im „modernen“ Gefahrenabwehrrecht gar nicht mehr nötig, Straftaten oder auch nur Ordnungswidrigkeiten begangen zu haben; es reicht allein der Verdacht aus, diese könnten in der Zukunft begangen werden.
Die betroffene Aktivistin wird zusammen mit ihrem Anwalt aus verschiedenen Perspektiven auf die Reaktionen der Staatsgewalt eingehen. Im Fokus wird dabei vor allem der zunehmend präventive Charakter der polizeilichen Maßnahmen stehen. In der Veranstaltung wird Cécile außerdem mit Kurzfilmen und Bildern von ihren Aktionen, z.B. bei Urantransporten, berichten.
Flyer