Montagsspaziergang und Infotreffen in Trier

Am Montag, 01.11.10 treffen sich wie jeden Montag in Trier ab 17:30 Uhr aktive Menschen zum Montagsspaziergang gegen Atomkraft. Der Spaziergang startet ab Palastgarten Trier.
An diesem Montag folgt im Anschluss (ab 18:30 Uhr) ein Info-Treffen zu Castor-Protest-Möglichkeiten. Dieses findet im FUZ (Pfützenstr.1, Trier) statt.

Gentechnik-Zivilprozess gegen Klettereichhörnchen

Am 03.11. findet um am Amtsgericht Rostock ein Zivilprozess gegen die Kletteraktivistin Cécile, der die Beteiligung an der Besetzung einen Genfeldes der Firma biovativ im Frühjahr 2009 vorgeworfen wird statt.
Zur Besetzung siehe: hier
Zu früheren Zivilprozessen in dieser Sache: hier
gentechfilz.blogsport.de
Für Fragen: aggro_prozess(aehht)riseup.net

Schüler_innendemo in Lüchow gegen den Castor

Am 05. November 2010 findet im Wendländischen Lüchow eine Schüler_innendemo gegen den Castor statt. Auftakt ist um 9:30 Uhr an der Bücherei.

Castor-Auftakt-Demo

Anti-Atom-Demo und Kundgebung in Dannenberg am 06.11.2010.

CASTORALARM

Etwa vom 5. bis 7. November wird voraussichtlich der Castortransport von La Hague über Wörth nach Gorleben stattfinden.
Höchste Zeit aktiv zu werden und zu bleiben!
Sitzblockaden in Gorleben und Süddeutschland, Schotteraktionen, Klettern über und neben den Gleisen und alles was sich Menschen sonst noch einfallen lassen.
Siehe auch:
www.castor2010.de
www.castor.de
www.castor-suedblockade.de
www.x-tausendmalquer.de
www.bi-luechow-dannenberg.de
www.baeuerliche-notgemeinschaft.de
www.widersetzen.de
www.ea-gorleben.de

Berufungsverhandlung gegen Feldbefreier

Am Montag 08.11.2010 findet um 13.30 Uhr der erste Verhandlungstag gegen drei Feldbefreier, die sich im Frühjahr 2008 an einer öffentlichen Feldbefreiung im Raum Kitzingen beteiligten, statt. In erster Instanz kam es vor dem Amtsgericht Kitzingen bereits 2009 zu Verurteilungen. Die Angeklagten legten Berufung ein. Nun wird der Prozess vor dem Landgericht Würzburg erneut geführt.
Mehr zu diesem und weiteren Prozessen um die Kitzinger Feldbefreiung: www.gendreck-weg.de

Dritter Verhandlungstag gegen Gatersleben-Aktivist_innen

2007 zerstörten sechs Aktivist_innen gefährlichen Genweizen, der in der Nähe der Saatgutbank Gatersleben wuchs. Nachzulesen sind die „Risiken und Nebenwirkungen“ des Genweizenversuchs am
IPK in Gatersleben in zwei Broschüren diesen Titels, die auf der Internetseite www.gendreck-weg.de herunterladbar sind.
Am 16. November ab 10:30 Uhr findet vor dem Landgericht Aschersleben der dritte Verhandlungstag im Berufungsprozess gegen die Gentechnik-Gegner_innen statt.
„Es wird Zeit für einen Freispruch,“ sagte die angeklagte Landwirtschaftsstudentin Mirjam Anschütz am zweiten Verhandlungstag. In Frankreich sei bereits mehr als einmal das uneigennützige Ansinnen der Feldbefreier verstanden und ein Prozess mit einem Freispruch beendet worden.

Amtsgericht Münster verhandelt Uranzugblockade

22. November verhandelt das „Amtsgericht Münster“ gegen Cécile, der vorgeworfen wird einen Uranzug blockiert zu haben.

Kitzinger Feldbefreier verteidigen sich in zweiter Instanz

Am Dienstag, 23. November findet in Würzburg schon wieder eine der Fortsetzungen der zahllosen Berufungsprozesse gegen Feldbefreier_innen statt. Richter Heß verhandelt in der Regel nur etwa zwei Stunden. Dennoch lohnt sich die Anreise um die unterschiedlichen Verfahren zu sehen.
Am 23. November findet von 11:00 bis 16:00 Uhr der zweite Verhandlungstag gegen drei Feldbefreier statt.
Mehr dazu: www.gendreck-weg.de/

Prozess gegen die FeldbefreierInnen von Gatersleben

Am 21. April 2008 beendeten sechs AktivistInnen der Initiative Gendreck-weg den Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen in Gatersleben (Informationen zum Versuch: hier und hier). Der Versuch wurde in unmittelbarer Nähe der Saatgutvermehrungsflächen des IPK Gatersleben durchgeführt, so dass eine unmittelbare Gefahr der Kontaminierung bestand. Tausende Einwendungen, Proteste, Demonstrationen etc. konnten die Behörden und das Institut nicht von diesem irrsinnigen Versuch abbringen.
In ihren Einlassungen zu Beginn des Strafprozesses legten die Angeklagten eindrücklich ihre sachlichen Beweggründe für diese Tat dar. Dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass auch dieses Gericht eine Verurteilung aussprechen wird. Anders als z.B. in Groß-Britannien und Frankreich, wurde in Deutschland noch kein Feldbefreier freigesprochen.
Am 24. November nun stehen diese sechs AktivistInnen zum wiederholten Male vor Gericht. Begleitet die AktivistInnen beim Gerichtsprozess vor dem Amtsgericht Aschersleben am 24.11. ab 9.30 Uhr (Prozessbeginn 10.30 Uhr) um zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.
Kontakt: aktion(ät)gendreck-weg.de
www.gendreck-weg.de

Prozess gegen Feldbesetzer_innen geht in die 2. Runde

Was bisher geschah: Im Frühjahr 2009 besetzte eine Gruppe unabhängiger Aktivist_innen ein Genfeld bei Groß Lüsewitz, nahe Rostock. Es handelt sich hierbei um einen der wichtigsten Standorte für die Durchsetzung der Agro-Gentechnik in Deutschland. Die Motivationen der Besetzer_innen reichten von ökologischen und sozialen Kritikpunkten an der Gentechnik bis hin zu antikapitalistischen und herrschaftskritischen Standpunkten. Sie wurden noch am selben Tag von der Polizei geräumt, und werden seitdem zivil- und strafrechtlich verfolgt. Der erste Strafprozess gegen drei der
Feldbesetzer_innen fand am 01. Juni dieses Jahres statt, war aber schnell wieder vorbei: Ein paar Zwischenrufe aus den überfüllten Zuschauer_innenrängen waren Richter Klimasch Grund genug, spontan ein Großaufgebot an Polizeizusammenzutrommeln, den Saal räumen und den Prozess
platzen zu lassen.
Jetzt versucht die Justiz eine zweite Runde: Am Donnerstag den 25.November soll ab 9:00 Uhr ein weiteres mal Amtsgericht Rostock gegen die drei Besetzer_innen verhandelt werden. Die finden das unerhört, wollen sich offensiv selbst verteidigen und dabei die Hintergründe von Justiz und Gentechnik thematisieren. Unterstützung aller Art, auch Interventionen aus den Zuschauer_innenrängen sind gern gesehen.
Kontakt unter: aggro-prozess(ähht)riseup(puungt)net

„Eichhörnchen“ verteidigt sich gegen Hausfriedensbruchsvorwurf

„Eichhörnchen“ Cécile wird vorgeworfen während des Wendland-Sommercamps 2008 durch ein Gitter auf das Zwischenlagergelände vorgedrungen zu sein und dort getanzt zu haben. Gegen Cécile fanden in dieser Sache schon mehrere Prozesstage am Amtsgericht Dannenberg statt. Nun muss der Prozess wegen einer längeren Unterbrechung neu beginnen. Voraussichtlich findet der erste neue Verhandlungstag am 29. November um 9:30 Uhr statt.
Es ist offenkundig, dass der Vorsitzende Richter Stärk schnellstmöglich zu einem Urteil kommen will. Am letzten Prozesstag (04.10.) wurde die Angeklagte durch die Polizei festgenommen und beim Gesundheitsamt vorgeführt. Das Amt bestätigte das Attest des Hausarztes der Angeklagten über deren Verhandlungsunfähigkeit.
Cécile freut sich sehr über Unterstützung vor Gericht!

Genbauern fühlen sich genötigt

Mit einem offenen Brief an die ortsansässigen Genbauern, in dem sie ankündigte im Falle einer Aussaat von Genmais diesen zu zerstören, soll eine engagierte Bürgerin aus dem Raum Kitzingen sich der Nötigung schuldig gemacht haben. Nach einer Verurteilung in erster Instanz steht am 29. November die Berufungsverhandlung am Landgericht Würzburg an. Die Verhandlung beginnt um 10.00 Uhr.
www.gendreck-weg.de